Warum Medikamente gegen Diabetes oft schädlich sind, oder dessen Entstehung sogar begünstigen können

close up of a beautiful girl having pills

Laut Expertenschätzungen sind 2012 alleine in Deutschland zwischen 25.000 und 50.000 Menschen an den Wechsel- und Nebenwirkungen ihrer Tabletten gestorben, in den USA sollen es bis zu 200.000 sein.

Pharmafirmen verschweigen gerne, dass ihre Medikamente häufig schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen können, und die Einnahme auch tödlich enden kann. So sind z.B. im Jahr 2011 über 250 Menschen durch die Einnahme des Gerinnungshemmers Dabigatran (Pradaxa) gestorben. In etwa 2.000 Menschen dürften in Folge der Nebenwirkungen des Diabetesmedikaments “Mediator” zu Tode gekommen sein, und das Diabetesmedikament „Avandia” mit dem Wirkstoff “Rosiglitazon“ ist laut New York Times für weit über 300 Tote (Tod durch Herzinfarkt) verantwortlich.

Es sind häufig die schädlichen Nebenwirkungen der Pharmaprodukte, die an menschlichen Katastrophen schuld sind, aber noch viel öfter kommt es zu Komplikationen aufgrund der Wechselwirkung verschiedener Medikamente. Wenn man diese einnimmt, verliert man schnell den Überblick und hofft, dass schon nichts passieren wird. Ein schwerwiegender Irrtum:

Falls die Wirkstoffe unterschiedlicher Medikamente untereinander nicht „harmonieren“, können diese sich verstärken, abschwächen, oder überhaupt zu völlig neuen, ungewollten und oft lange unbemerkten „Zuständen“ führen. Eine optimale Medikamentenabstimmung gibt es selten, man verliert schnell den Überblick, die Folgen daraus sind unkalkulierbar und gefährlich.

Oft vergisst man bei all der Medikamenteneinnahme, dass die Basis der meisten Präparate aus der Natur stammt, und diese von der Pharmabranche synthetisch weiterentwickelt wurden. Ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss?

Wäre es nicht viel einfacher und gesünder, auch die eigene Erkrankung NATÜRlich zu therapieren? Gerade Diabetes Typ 2 kann sich hervorragend dazu eignen.

Das Risiko einer gefährlichen Unterzuckerung zu vermeiden, sollte schon Grund und Anlass genug sein, eine Therapie ohne Medikamente vorzuziehen, meinen Sie nicht?

  • In der Folge nun ein kleiner Einblick in die Welt einiger auf dem Markt befindlicher, und gerne verordneter Pharmaprodukte und deren mögliche Nebenwirkungen:

 

Eines der gravierendsten Probleme, welches durch einige Medikamente gegen Diabetes überhaupt erst verursacht wird, ist die Unterzuckerungsgefahr.

  • Ich möchte an dieser Stelle erneut betonen, dass Diabetiker, die ihre Erkrankung mittels Lebensstiländerung in den Griff bekommen, von dieser Gefahr nicht betroffen sind, da die natürliche Regelung des Blutzuckers noch intakt ist!

Medikamentenabhängige Diabetiker sollten diesbezüglich besondere Vorsicht bei Sulfonylharnstoffen, Gliniden und natürlich Insulin walten lassen.

Sulfonylharnstoffe und Glinide: setzen Insulin frei und sorgen durch den zumeist vorhandenen relativen Insulinüberschuss zu einer Verschärfung der Insulinresistenz.

Einige Medikamente gegen die Zuckerkrankheit erhöhen das Risiko für Herzschwäche. In Folge darauf sterben innerhalb von drei Jahren nach Zeitpunkt der Diagnose 80% der betroffenen Diabetiker. Etwa 40% aller Diabetiker leiden bereits an Herzschwäche!

Statine: Beliebte Statine wie Aorvastatin und Rosuvastatin können das Risiko einer Diabeteserkrankung erhöhen. Statine sind noch dazu für Millionen Menschen, denen sie unnötig verschrieben werden, völlig nutzlos und können unter anderem auch das Risiko für Lebererkrankungen oder einer Schädigung des Gehirns verstärken. Die FDA (behördliche Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde der USA) hat daher die Warnung vor Statinen erneut erweitert.

Antipsychotika: Gerne und häufig gegen Depressionen verschrieben, erhöht diese Form von Medikamenten sogar deutlich das Risiko, an Diabetes zu erkranken, und treibt oft die Blutzuckerwerte in die Höhe.

Orale Antidiabetika aus der Gruppe der  Thiazolidinedione (auch Glitazone genannt) führen zu einer zusätzlichen Gewichtszunahme und so zu einem unerwünschten Kreislauf. Es dürfte dabei zu einer Stimulierung der sogenannten PPAR-gamma-Rezeptoren (PPAR: Peroxisome-proliferator-activated-receptor) im Gehirn kommen. Da Diabetiker zumeist abnehmen müssen, um ihren Blutzuckerspiegel wieder unter Kontrolle zu bekommen, ist diese Art der Medikamenteneinnahme oft kontraproduktiv.

Das Diabetesmedikament Actos soll das Risiko von Blasenkrebs erhöhen, Deutschland und Frankreich haben es daher bereits vom Markt genommen. Beim Diabetesmedikament Competact wurde ebenfalls die Zulassung aufgehoben, da dieses Actos mit Metformin kombiniert.

Metformin ist wohl das beliebteste Medikament gegen Diabetes, es wird vor allem in der Anfangsphase nach der Diagnose verschrieben. Es ist noch vergleichsweise harmlos, vor allem Unterzuckerungen werden durch Metformin nur sehr selten ausgelöst. Allerdings wird es nicht von allen Patienten vertragen, da die Einnahme häufig zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen führt, auch Appetitverlust durch Geschmacksveränderungen tritt immer wieder auf.

Zum Glück sehr selten, jedoch äußert gefährlich ist im Zusammenhang mit der Einnahme von Metformin die sogenannte Laktatazidose, die bei einer Überdosierung auftreten kann.

Patienten mit einer Herzschwäche, einer eingeschränkten Leber-oder Nierenfunktionalität und Lungenkrankheiten wie Asthma & COPD, wird von einer Therapie mit Metformin meist abgeraten, ebenso in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Zu beachten ist zusätzlich, dass Metformin in Kombination mit einigen anderen Medikamenten, wie z.B. Diuretika, Kortison und manchen Blutdrucksenker, an Wirksamkeit einbüßt.

Kunstinsulin (=gentechnisch manipulierte Hormone):

Im Oktober 2013 wurden im Zuge einer Qualitätskontrolle europaweit 420.000 (!!!) fehlerhafte Insulinpräparate des Pharmariesens Novo Nordisk entdeckt und sofort zurückgerufen. Es handelte sich dabei um Fertigspritzen, die fehlerhafte Dosierungen beinhalteten. Die Abweichungen können dabei zwischen 50% – 150% der angegebenen Dosierung ausmachen, was für einen insulinpflichtigen Diabetiker eine Katastrophe bedeuten kann.

Die diversen Verfehlungen der Pharmakonzerne lösen leider immer wieder menschliche Katastrohen aus und werden deshalb gerne recht rasch wieder unter den Tisch gekehrt. Im Falle „Insulin“ ist aber oft gar kein Pharma-Versagen notwendig, um dem menschlichen Körper nicht „nur Gutes zu tun“.

Die am häufigsten im Zusammenhang mit Insulin auftretende Komplikation ist die Unterzuckerung, auch Hypoglykämie genannt. Sie bringt insulinpflichtige Diabetiker immer wieder in lebensgefährliche Komazustände, die tödlich enden können.

Insulin, das man auch als Masthormon kennt, hat auch noch eine andere, häufig auftretende Nebenwirkung, die ein Diabetiker sprichwörtlich so dringend braucht „wie der Teufel das Weihwasser“ – die Gewichtszunahme. So entsteht ein Teufelskreis, denn gerade die Gewichtsabnahme wäre für den Diabetiker so essentiell wichtig.

Weitere Nebenwirkungen sind u.a. allergische Hautreaktionen, meist temporäre Sehstörungen, Fettgewebszerstörungen an den Einstichstellen, Magen- Darmstörungen und Atembeschwerden.

Auch mit Krebs wird Kunstinsulin immer wieder in Verbindung gebracht, und das liegt primär daran, dass im Zuge der genetischen Veränderung Aminosäuren ausgetauscht wurden und so die Wirkung verändert wurde.

Es existiert eine starke Bindung an den Rezeptor des IGF-1 (Insulin-like-Growth-Faktor-1). Dieser ist ein insulinähnlicher Wachstumsfaktor und ein Hauptaugenmerk in der Krebsforschung. Man vermutet hierbei durch Zellwachstum eine essentielle Rolle bei der Entstehung von Lungen-, Prostata,- Dickdarm- und Brustkrebs. In Japan denkt man sogar, dass IGF-1 auch Bauchspeicheldrüsenkrebs begünstigt.

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

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