Essen als Risikofaktor

krank essenIch dachte ich könne meinen Augen nicht trauen, als ich vor ein paar Tagen einen Artikel mit dem Titel „Wenn Essen zum Risikofaktor wird“ in der größten österreichischen Tageszeitung entdeckte. Die Ernährungspyramide hätte laut einem renommierten Professor „ausgedient“ und man solle Eiweiß präferieren. Hat nicht ein gewisser Markus Berndt schon vor geraumer Zeit seine diesbezügliche Expertise präsentiert und wurde daraufhin von den sogenannten Ernährungsexperten dafür kritisiert? Und hatte ich es in meinem letzten Buch nicht exakt vorhergesagt, dass sich diese Wendehälse bald wieder mit dem Wind drehen werden…

Man wird mir bitte die scharfen Worte verzeihen, aber die Vorhersehbarkeit dieser Vorgänge ist schon fast peinlich. Jahrelang – oder eigentlich jahrzehntelang – trichtern sie uns ein, möglichst viele Kohlenhydrate in uns zu stopfen. Sie verteufelten das Ei und behaupteten fälschlicherweise, dass dieses den Cholesterinspiegel erhöht. Und sie machten das ach so böse Fett unter anderem für ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen verantwortlich.

Seit Jahren deutet die internationale Studienlage auf völlig andere Zusammenhänge hin und jedem Menschen, welcher sich ein wenig mit Ernährungsthemen beschäftigt, war schon lange bewusst, dass die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften vor allem der Pharmaindustrie dienlich sind. Denn nicht Fett und Eiweiß sind die Übeltäter und machen krank, sondern in erster Linie der übermäßige Konsum von Kohlenhydraten. Vor allem Fast Food, Fertiggerichte, zuckerhältige Produkte und Brot & Gebäck – aber auch zum Beispiel polierter Reis und Nudeln. Ist das diesen Leuten nicht peinlich? Einmal so, dann wieder so? Was gestern richtig war, ist heute falsch?

Quelle: Kronenzeitung vom 29.6.2018

Jetzt plötzlich kommt die Eingebung, dass jeder Zweite zu dick oder gar fettsüchtig ist? Und dass die bisherigen Ernährungsempfehlungen nicht mehr ganz zeitgemäß wären? Nun, ich würde behaupten, das waren sie nie und haben augenscheinlich nur den Interessen der Agrarlobby gedient. Ich würde sogar so weit gehen, die Frage in den Raum zu stellen, ob fatalerweise nicht die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften (und auch die der Diabetesgesellschaften) dafür mitverantwortlich sind, dass es zu dieser alarmierenden Entwicklung kam. Immer mehr Menschen wurden krank, obwohl – oder eben WEIL – sie die Empfehlungen der Experten befolgten. Krankheiten wie Diabetes uferten aus, eine Zivilisationserkrankung, die meiner Meinung nach sowieso eine lupenreine Ernährungskrankheit ist!

All diese Zusammenhänge beschreibe ich in meinen Büchern und gehe vor allem im letzten Buch „Diabetes Ade! … und Heilung ist doch möglich“ näher darauf ein. Die Korruption dieses Systems ist nicht zu übersehen, und einmal mehr kann ich nur dringlichst die Empfehlung abgeben, sich möglichst umfassend selbst zu informieren. Nur wer willens ist, Eigenverantwortung zu übernehmen, wird auch wieder „Herr“ über den eigenen Gesundheitszustand werden.

Übrigens: Dass nun, wie in zitiertem Artikel ebenfalls erwähnt, (ungezuckertes) Joghurt das angeblich gesündeste Lebensmittel der Welt darstellt, darf bezweifelt werden. Da kenne ich bedeutend gesündere, Sie wohl auch, oder?

PS: Wer den Artikel im Original nachlesen will: https://www.pressreader.com/austria/kronen-zeitung/20180629/282389810221700

Diabetes Ade-Termine 2018:

26.08. – 30.08.2018 (5 Tage/4 Nächte), Waldluftbaden mit Diabetes Ade auf der Schönheitsfarm Sternsteinhof, 4190 Bad Leonfelden, Oberlaimbach 20,  www.sternsteinhof.at. Kosten: € 599, — / pro Person, inkl. Übernachtung auf Basis Vollpension und sämtlicher Workshops

03.10. – 07.10.2018 – Diabetes Ade – Medical Wellness & Präventionstage im Hévízer Hotel Európa fit in Ungarn, Details und Buchungsmöglichkeiten unter: https://www.europafit.hu/de/angebote/medical-wellness-pakete?d=diabetes-ade-package-mit-markus-berndt
 
18.11. – 23.11.2018 (5 Nächte) Kosten – € 549,- /pro Person, Ort: Hotel Weber, Kurhausstraße 16, 2853 Bad Schönau, www.hotelweber.at, Preis inkl. Übernachtung auf Basis Vollpension und sämtlicher Workshops

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

Kommentare (2)

  • Kurt Kohler

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    Lieber Herr Berndt,
    DANKE für Ihren Newsletter den ich immer mit Begeisterung lese.
    Heute komme ich mit einer speziellen Frage: Kennen Sie und was halten Sie von Berberin? Danke für Ihre diesbezügliche Einschätzung. Liebe Grüße! Kurt Kohler

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    • Markus Berndt

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      Lieber Herr Kohler,

      ich habe Berberin eine Zeitlang getestet und konnte die propagandierten Effekte in Bezug auf Diabetes Typ-2 nicht nachvollziehen. Allerdings hat der von mir sehr geschätzte Heilpraktiker René Gräber einen wirklich interessanten Artikel über Berbering geschrieben, weswegen ich vielleicht abermals eine Testreihe damit starten werde: https://www.naturheilt.com/heilpflanzen/berberin.html

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