Matcha-Tee

Matcha-Tee

Auf meiner unermüdlichen Suche nach den beeindruckenden Wundermitteln der Natur, führte mich mein Weg schnurstracks in „die Arme“ eines japanischen Tee-Getränks namens Matcha. Es ist der offensichtlich gesündeste Grüntee weltweit, der von seinen Fans aufgrund der zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe  gerne als „Trank der Unsterblichkeit“ bezeichnet wird.

Der zu feinstem Pulver vermahlene Tee ist reich an den zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörenden Catechinen, denen man ein hohes antioxidatives Potential nachsagt. Catechine sollen zudem die Fettspeicherung in der Leber verringern und die Fettverbrennung anregen.

Gemeinsam mit den ebenfalls im Matcha-Tee vorkommenden Carotinen, sowie einer großen Anzahl verschiedener  Vitamine (A, B, C und E) dürfte der Wundertee aus Japan einen nicht zu unterschätzenden Anti-Aging-Effekt mit sich bringen.

Ein wahrer „Zauberstoff“ des Matcha-Tees ist jedoch ein Inhaltsstoff namens EGCG (Epigallocatechingallat), der angeblich sowohl vor Krebs wie auch Diabetes schützt, indem er positiven Einfluss auf den Stoffwechsel ausübt und die Thermogenese steigert.

EGCG dürfte den Blutzuckeranstieg nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten um bis zu 50% reduzieren, was einer kleinen Sensation gleicht!

Die grüne Farbe des Matcha-Pulvers wird durch den extrem hohen Gehalt an Chlorophyll in den Blättern dieses ganz besonderen Tees verursacht. Chlorophyll hilft den pH des Blutes auszugleichen, wirkt antibakteriell und hilft dem Körper dabei das Blut zu reinigen. Aus diesem Grund wird Matcha-Tee auch sehr gerne zum Detoxen (= Entgiften) verwendet.

Matcha-Tee stärkt das Immunsystem und die Abwehrzellen und enthält einen der höchsten ORAC Werte, die in Lebensmitteln je gemessen wurden. Der Tee reduziert den Cholesterinspiegel, wirkt verjüngend auf die Zellkultur der Haut und reguliert den Blutdruck.

Fazit: Wer aufgrund solcher Argumente nicht zum Tee-Fan wird, ist wohl selber schuld. Einziger Wermutstropfen: Billig ist das Matcha-Pulver nicht gerade, aber wenn es hilft…

Tipp: Ich persönlich verwende Matcha-Pulver gerne als Beigabe in meinen Smoothies, erhältlich ist es mittlerweile in jedem gut sortierten Reformhaus.

Please follow and like us:
YouTube
Whatsapp
Google+
http://www.diabetesade.com/allgemeine-themen/matcha-tee.html
RSS

Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

Kommentieren