Goji-Beeren statt Rosinen

Goji-BeerenAls ich vor mehr als 6 Jahren beschloss, mir die Zuckerkrankheit im wahrsten Sinne des Wortes vom Leib zu essen, musste ich als erstes herausfinden, welche Lebensmittel ich strikt meiden sollte. Ganz klar, dass da die Rosine einen „Spitzenplatz“ einnahm, lässt doch kaum ein anderes Lebensmittel den Blutzucker so rasch ansteigen als die getrocknete Beere der Weintraube.

Da ich als Genussmensch jedoch nicht so gut mit Verzicht zurechtkomme, machte ich mich auf die Suche nach einem würdigen Ersatz. Und wurde rasch fündig – in Form einer Superfrucht, die sogar auch schon in unseren Breitenkreisen kultiviert wird – der Goji-Beere.

Goji-Beeren zählen meiner Meinung nach völlig zu Recht zum Superfood, ist ihr Gehalt an Antioxidantien beindruckende 30 x höher als zum Beispiel jener von Himbeeren. Eines der „gesunden Geheimnisse“ der Goji-Beere dürfte in dem einzigartigen Zusammenschluss bioaktiver Moleküle in Form bestimmter Polysaccharide (Vielfachzucker) liegen, den sogenannten Lycium-Barbarum-Polysacchariden.

Die Goji-Beere enthält eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe, was sie zu einem der besten Lebensmittel der Welt macht. Sie liefert eine Vielzahl wichtiger Spurenelemente, ist sehr vitaminreich, sowie eine wertvolle Chrom- und Eisenquelle für den Körper.

Goji-Beeren stärken das Immunsystem, unterstützen den Aufbau einer gesunden Darmflora und erhöhen die Stressresistenz. Die Tatsache, dass die Polysaccharide der Goji-Beeren die Leistungsfähigkeit und den Aufbau der Muskeln erhöhen, macht die Superbeere auch bei Sportlern sehr beliebt. Zusätzlich sagt man den gesunden Beeren nach, dass sie sowohl beim Abnehmen helfen, wie auch aufgrund der Vielzahl an gesunden Nährstoffen als natürliches Anti-Aging-Mittel fungieren!

Und was hat die Goji-Beere für Auswirkungen auf Diabetes Typ-2?

Laut einer Presseaussendung der Firma Goji International aus dem Jahr 2012 ergab eine Studie an Ratten, dass der Verzehr von Goji-Beeren den Blutzuckerspiegel nach nur 2 Wochen um 42 % reduzierte!
Quelle: https://www.openpr.de/news/674360/Warum-Goji-fuer-Diabetiker-bestens-geeignet-ist.html

Goji-Beeren haben einen relativ niedrigen glykämischen Index und wenige Kalorien.  Getrocknete Goji-Beeren sollte man natürlich trotzdem nur mit Maß und Ziel verzehren, auch in diesem Fall gilt einmal mehr: Die Dosis macht das Gift!

Ich persönlich nasche getrocknete Goji-Beeren übrigens seit Jahren beinahe täglich, meinen Blutzuckerwerten hat es nachweislich nicht geschadet!

Bezugsquellen für Gojibeeren aus Österreich:

  1. https://gojibaer.at/wp/ueberuns/produktion/
  2. https://www.biobeerengarten.at/unsere-biobeeren-1/gojibeeren/
  3. https://www.powerbeere.at/

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

Kommentare (1)

  • augustin kainz

    |

    Gojibeere ( gemeiner Bocksdorn )
    Aus eigener Erfahrung,sollte man aber beim Kauf aufpassen,wo man sie kauft und woher Sie kommen.
    Da Sie auch in Europa immer öfters angebaut wird,schaue ich immer auf die Herkunft und wo möglich Bioanbau.auch der Preis ist sehr unterschiedlich,auch hatte ich Anfangs Einkäufe dabei,die teilweise Schimmel aufwiesen,Anfangs ( vor ca. 2 Jahren ) habe ich auch vermieden Sie aus dem Asiatischen Raum zu beziehen (Angeblich Pestizide ),angeblich sind die ich jetzt beziehe,übers Internet,auf solche Sachen geprüft und habe seit 1 Jahr,für mich ein optimales Ergebniss.Interne?teine handvoll jeden Tag,da kommt dann schon eine Menge zusammen und bei Penny,z.B.gibt es Sie nicht immer und wenn,dann nur in Kleindosen,die schnell leer sind und umgerechnet,viel teurer in der Menge sind.

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