Kakao und Schokolade – für Diabetiker verboten oder gar gesund?

Kakao

Wer kennt sie nicht, die Schokolade? Schokolade ist wohl eines jener Lebensmittel, welches uns von Kindheitsbeinen an begleitet. Schokolade gibt es in vielerlei Variationen und Geschmacksrichtungen.

Mittlerweile weiß man, dass dunkle Schokoladen mit einem sehr hohen Kakaoanteil zu den gesunden Schokoladen zählen. Aber warum eigentlich ? Und wissen Sie, in welcher Frucht das höchste natürliche Vorkommen von Magnesium drinnen ist? Nein, dann lesen Sie bitte weiter…

 Kennen Sie eigentlich die Geschichte der Schokolade?

„Chocol haa“ war der Name des ersten Kakaogetränkes.

Schokolade wird aus der Kakaobohne gewonnen.

Der Kakaobaum hat seine ursprüngliche Heimat im Regenwald von Zentralamerika. Die Früchte des Kakaobaumes sind große ovale Früchte, die eine gelbe bis rötliche Farbe annehmen.

Bereits die Affen des Regenwaldes erkannten die Vorzüge der Kakaofrucht. Schlägt man eine Frucht entzwei, so findet man eine süße weißliche Pulpa vor, in der sich viele Kakaobohnen befinden. Die Affen aßen den Inhalt und schieden die Kakaobohnen wieder aus. Aus den ausgeschiedenen Kakaobohnen wuchsen erneut Kakaobäume.

Die Einheimischen stellten fest, dass die getrockneten, ausgeschiedenen Kakaobohnen angenehm dufteten, wenn sie eine Zeit lang in der Sonne lagen. Und so fingen sie an, die Kakaobohnen unter einem Bananenblatt zu trocknen.

Anschließend wurden diese einige Tage lang direkt in der Sonne erneut getrocknet. Diesen Vorgang nennt man natürliche Fermentation. Danach wurden die Kakaobohnen über dem Feuer geröstet und mit dem Mörser gleichmäßig zu einer Paste verarbeitet, welche anschließend mit Wasser verdünnt wurde.

„Chocol haa“, das erste Kakaogetränk war geboren. Da dieses Getränk keinen Zucker beinhaltete, war es dementsprechend auch etwas bitter, doch schmeckte es sehr gut. Die Einheimischen fingen an Kakaobäume abseits des Dschungels anzubauen. Das neue Getränk war innerhalb kurzer Zeit sehr beliebt und die Kakaobohnen fungierten eine Zeit lang sogar als Währung.

Die Mayas waren die ersten Menschen, die den Wert des Kakaobaumes und der Kakaobohnen erkannten. Durch den Konsum des „chocol haa“ stellten sie positive Wirkungen auf den Körper fest. Mittlerweile weiß man, dass die Kakaobohne zu den gesündesten Nahrungsmitteln weltweit zählt.

Den größten in der Natur vorkommenden Gehalt an Magnesium weist die Kakaobohne auf!

Die Kakaobohne kann tatsächlich als Elixier der Natur bezeichnet werden.

Aber welche Wirkung hat sie nun auf Diabetiker?

Kakaopulver enthält den höchsten Anteil an Flavonol, einen Wirkstoff, der vor Arteriosklerose schützen kann (allerdings nur unverarbeiteter Kakao, ohne raffinierten Zucker) und dank dessen auch der Schokolade ihre gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Diese Flavonoide sind übrigens in Milchschokolade und weißer Schokolade kaum bis gar nicht vorhanden. Ein hoher Flavonolgehalt dürfte die Blutgefäße günstig beeinflussten.

Nur unverarbeiteter Kakao ohne raffinierten Zucker bietet diese Schutzwirkung!

Eine 2006 in Italien durchgeführte Studie ergab, dass dunkle Schokolade das Risiko einer Insulinresistenz senkt – jedoch gilt das nur für unverarbeiteten Kakao ohne raffinierten Zucker.

Fazit: Schokolade ja  -aber der Kakaogehalt sollte so hoch wie möglich – der Zuckergehalt so niedrig wie möglich sein.

Kakaopulver möglichst unverarbeitet und ohne Zucker kaufen.

Hochwertiges Kakaopulver aus Bali ist auch im Connect-Shop erhältlich.

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Barbara Jung

Mag. Barbara Jung ist Psychologin aus Wien. Ihre Kernkompetenzen sind u.a. Burn-Out und Stressprävention, ganzheitliches Abnehmen, sowie Mentalcoaching bei Diabetes Typ II. Webseite: www.ihre-beratung.at

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