Hirse, Quinoa und Amaranth

Dass Getreide auch gesund sein kann, das beweisen die folgenden Alternativen zu Weizen und Reis!

Mit den Bestandteilen Vitamin B, Biotin, Eisen, Fluor, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Silizium ist Hirse das wohl mineralstoffreichste Getreide und enthält dazu auch noch viele wertvolle Aminosäuren und Antioxidantien.

Es gehört zur Familie der Süßgräser, besteht aus komplexen Kohlenhydraten und enthält viel Eiweiß. Dadurch sättigt es lange und baut auch Heißhungerattacken vor.

Hirse ist frei von Gluten und wird durch seine leichte Verdaulichkeit auch als Nahrung bei Krebserkrankungen empfohlen.

Quinoa, auch als „Gold der Inka“ bezeichnet, hat es wirklich in sich. Es zählt zu den sogenannten Pseudogetreidesorten und ist eine der vielleicht hochwertigsten, pflanzlichen Proteinquellen der Welt. Dazu enthält es 9 der essentiellen Aminosäuren und ist reich an Mangan und Kupfer. Mangan erscheint auch deshalb besonders interessant, da in dessen Anwesenheit Kohlenhydrate besser abgebaut werden können!

Der Eiweißgehalt von Quinoa ist sogar doppelt so hoch wie der von Reis, dazu ist es eine gute Nährstoffquelle von Folsäure, Zink und Phosphor.

Wie Hirse ist es ebenfalls glutenfrei und hat einen hohen Gehalt an Eisen, Kalzium und Magnesium.  Durch die komplexen Kohlenhydrate und den niedrigen glykämischen Index ist es besonders bei Diabetes und zum Abnehmen empfehlenswert!

Das glutenfreie Powerkorn Amaranth ist wie Quinoa eine echte Nährstoffbombe! Es hat einen wesentlich geringeren Kohlenhydratanteil als Weizen, ist dafür jedoch reich an Ballaststoffen.

Der niedrige glykämische Index macht es, wie auch Quinoa, für Diabetiker empfehlenswert.

Der besonders hohe Anteil an den essentiellen Aminosäuren Lysin und Methionin, der wertvolle Mineralstoffanteil und die hohe Proteinqualität macht das Pseudogetreide zum perfekten Getreideersatz.

Der beträchtliche Gehalt an Kalzium und eben die für den Eiweißaufbau essentielle Aminosäure Lysin macht Amaranth auch für Sportler interessant.

Amaranth fördert zudem die Serotoninproduktion und hebt auf natürliche Art und Weise die Laune! So macht Essen im wahrsten Sinne des Wortes glücklich!

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

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