Goji und Acai-Beere

Man kann sie getrost zur Riege der Superfood Produkte zählen, und auch zum Naschen sind sie gar nicht ungeeignet. Die Rede ist von 2 „Wunderbeeren“, mit nahezu magischer Wirkung.

Die Goji-Beere

Bis vor kurzem in unseren Breiten  noch ziemlich unbekannt, führt sie mittlerweile fast jeder gut bestückte Supermarkt, oftmals sogar in Bio-Qualität. Die Goji-Beere, auch als Gemeiner Bocksdorn tituliert, gilt bis nach Hollywood als DAS Anti Aging Wunder schlechthin. Die bei uns erhältlichen Früchte stammen jedoch vom chinesischen Strauch Lycium chinensis und nicht vom Gemeinen Bocksdorn.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird die Vitaminbombe auch therapeutisch eingesetzt, so soll sie zum Beispiel sowohl Blutdruck wie auch Blutzucker regulieren. Die Goji-Beere, die viele Menschen „eines der besten Lebensmittel der Welt“ nennen, sind ein Mix aus antioxidativ wirkenden, sekundären Pflanzenstoffen, lebenswichtigen Vitalstoffen, sowie essentiellen Fettsäuren und Aminosäuren wie L-Ariginin und L-Glutamin. Diese sind es auch, die Sportlern dabei helfen, Muskelmasse aufzubauen.

Bei all dem gesundheitlichen Mehrwert sollte jedoch trotzdem nicht vergessen werden, dass die Goji-Beere Kohlenhydrate in Form von natürlichem Fruchtzucker beinhaltet. Vor allem von der getrockneten Frucht sollte man daher nicht mehr als eine Handvoll täglich naschen, in roher Form darf es ruhig ein wenig mehr sein.

Die Acai-Beere

Auf diese Powerfrucht schwören viele kalorienbewusste Naschkatzen, gilt sie doch sogar als Diätwundermittel! Auch die Acai-Beere ist sehr vitaminreich und reich an den sekundären Pflanzenstoffen Anthocyane. Diese Antioxidantien schützen die Zellen, verlangsamen so den Alterungsprozess und können laut Forschern aus Florida sogar Krebszellen bei Leukämie zerstören. Man sagt der Beere allerdings auch noch positive Effekte bei Bluthochdruck, Cholesterinwerten, Erkrankungen des Herz-/Kreislaufsystems und bei Diabetes nach.

Die Acai-Beere hat einen geringen Zuckeranteil von nur 3,6 Prozent, und besteht zu 40 Prozent aus Ballaststoffen. Von den Vitaminen der Komplexe B, C, D, und E sei vor allem auch das Vitamin B1 (Thiamin) hervorgehoben, das bekanntlich eine wesentliche Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel einnimmt, und besonders wichtig für den Abbau des Vitaminräubers Zucker ist.

Die antioxidative Wirkung der Acai-Beere ist übrigens 1,5x höher als beim Granatapfel, und das will was heißen!

Man kann die Acai-Beere entweder als Frucht, oder als Nahrungsergänzung zu sich nehmen. Da der Geschmack als fettig/erdig beschrieben wird, ist sie zum Naschen wahrscheinlich nicht jedermanns Sache – aber gesund ist sie allemal, und unser Leben verlängert sie vielleicht dazu!

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

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