Die Kaktusfeige

Kaktusfeige

Hinter jeder harten Schale steckt bekanntlich ein weicher Kern. Nun ja, vielleicht trifft das nicht wirklich auf jede Schale zu, auf die der Kaktusfeige hingegen mit Sicherheit. Wenn man die mit Stacheln übersäte, dicke Haut überwunden hat, erwartet einen herrlich saftiges Fruchtfleisch, das nicht nur erfrischend saftig schmeckt, sondern auch überaus überzeugende, gesunde Eigenschaften mit sich bringt!

So ergaben klinische Studien, dass durch den Genuss von frischem Kaktusfeigensaft bereits nach wenigen Wochen sowohl Cholesterinwerte, wie auch der Blutzucker nachweislich sinken. Das in der Kaktusfeige enthaltene Enzym „Glukose-6-Phosphat-Iso­me­rase“ dürfte die Insulinwirkung erhöhen, und unter anderem dadurch die blutzuckersenkende Wir­kung hervorrufen. Zusätzlich wird dieser Effekt noch durch die relativ hohen Ballaststoff- und Pektinanteile verstärkt.

Während man in Mexiko, dem primären Herkunftsland der stacheligen Feige, schon lange um die therapeutischen Fähigkeiten dieses Naturheilmittels weiß, erhält die Kaktusfeige nun auch in unseren Breitenkreisen immer mehr Beachtung.

Die natürlichen Farbstoffe der exotischen Feige wirken antioxidativ, und schützen als Radikalfänger Zellen und Organe vor degenerativen Erkrankungen. Weiters wirkt sich der mehrwöchige Verzehr der in der Volksmedizin überaus beliebten Frucht offensichtlich auch sehr positiv auf Blase und Prostata aus.

 

Neben Magnesium, Natrium, Kalium, Kalzium, sowie diversen Spurenelementen ist die Kaktusfeige auch reich an Vitamin C, und beinhaltet sämtliche essenziellen Aminosäuren.

Sie ist mit ca. 35 kcal sehr kalorienarm, eignet sich deshalb hervorragend zum Abnehmen und unterstützt im Kampf gegen Adipositas. Auch Sportler schätzen die Exotische Frucht, da sie in der Lage ist, rasch Energie zu liefern und leistungssteigernd wirkt!

Zubereitungstipp: Schneiden Sie zuerst die beide Enden der Feige ab. Danach einmal der Länge nach teilen (zwischen Schale und Fruchtfleisch) und mit der Hand die Schale entfernen. Nun ist die Kaktusfeige auch schon essfertig, und kann ähnlich einer Kiwi genossen werden. Die Kerne können übrigens bedenkenlos mitgegessen werden.

  • Vorsicht: Nicht an den Stacheln stechen, eventuell mit Küchenhandschuhen arbeiten!:=)
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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

Kommentare (5)

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    Anja

    |

    Moin. (wieso werden hier jetzt nur Großbuchstaben getippt…ich bin das nicht..whatever )ich bin
    vor 20 Jahren nach Sardinien ausgewandert. da ich die Kaktus feigen so gerne mag hat mein Mann eine Sorte gepflanzt, wo die Blätter nur vereinzelt 2 ..3 STACHELN haben und die Früchte auch nur wenige. wir haben grüne ORANGENE und rote Früchte. Liebe grüße aus Gonnesa.

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      Markus Berndt

      |

      Klingt doch gut, freue mich auf eine Kostprobe!:=)

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    Werner

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    Die Canarios werden hier ja nicht reinschreiben , aber die Sammeln die Roten Kaktusfrüchte und pressen diese aus. Der Saft wird dann einmalig am Tag getrunken.
    Das Problem ist das ernten der Frucht. Viele Stacheln. Es gibt dann verschiedene Methoden. z.b. Im feinen Sand drehen und die Früchte mit der Wurstzange anfassen.
    Wobei die Früchte auch sehr gut schmecken wenn man dies aus dem Kühlschrank holt und isst.

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    Edgar

    |

    Gut zu wissen…
    Wächst auf Gomera und den Kanaren überall…
    Wird hier meist wie ne Kiwi ausgelöffelt.
    Empfehlenswert: Angreifen am Besten nur mit altem Geschirrtuch, hat viele unsichtbare feine glasige Stacheln …

    lg

    PS: doppelt da Tastatur am Tablet wieder mal n Eigenleben hatte…

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    Edgar

    |

    Gut zu wissen…
    Wächst auf Gomera und den Kanaren überall…
    Wird hier meist wie ne kiwi ausgelöffelt.
    Empfehlenswert: und am Besten nur mit altem Geschirrtuch, viele unsichtbare feine glasig stachen…
    😉
    lg

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