Diabetes in Zusammenhang mit Stress und Entspannung

Dieser Artikel wurde teilweise von Frau Mag. Katharina Smutny verfasst, die sich als Psychologin unter anderem auf Anti-Stress-Training spezialisiert hat.

Diabetiker, die seit Jahren an der Zuckerkrankheit leiden, haben ein signifikant höheres Risiko, Depressionen und Angstzustände zu entwickeln, als Nichtdiabetiker. Durch spezielle Atem- und Meditationsübungen lassen sich Depressionen und Ängste besser in den Griff bekommen und ein oftmals vorhandener Stresspegel rapide senken.

Dass lang andauernder Stress die Entstehung von Diabetes begünstigen kann und eine bestehende Erkrankung beeinflusst, ist bereits durch einige Studien nachgewiesen worden. Das führt zu dem Umkehrschluss, dass eine bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Stressniveau und eine Stressreduktion sinnvoll sein müssen. Dieser Zusammenhang, und vor allem der positiven Effekt einer Stressreduktion auf eine bestehende Diabetes-Erkrankung, wurden in einer Studie veröffentlicht.

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Mit Smoveys gegen Diabetes

Smoveys

Eine Zeitlang sah man sie beinahe an jeder Straßenecke. Später bevorzugt auf geschützten Waldwegen, oder in den kreisförmig bewegten Händen der Teilnehmer von Kleingruppen in verschiedenen Gesundheitsressorts. Die Rede ist von Smoveys, den grünen Ringen, denen man wahre Wunderdinge nachsagt. Sollen sie doch sogar bei Parkinson  helfen, so der Erfinder Johann Salzwimmer.

Spät aber doch will ich der Sache auf den Grund gehen und herausfinden, ob vielleicht mehr daran ist, als an diesen vielen Fitness-Trends, deren Kommen und Gehen wir alle schon des Öfteren beobachten konnten. Vor allem aber möchte ich wissen, ob Smovey-Training eventuell hilfreich bei Diabetes sein kann.

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Es ist ja „nur“ der Alterszucker und ich bin eh gut eingestellt…

In den letzten Wochen hatte ich im Rahmen meiner Buchpräsentation  besonders viel Gelegenheit, mich mit Typ-2 Diabetikern zu unterhalten. Die Gespräche waren auch für mich sehr aufschlussreich, erlaubten sie doch einen der seltenen realitätsnahen Blicke hinter die sonst so gut geschützten „Diabetes-Mauern“ und gut behüteten Diabetes Geheimnisse. Dem Scham vor der eigenen Krankheit, sowie dem erschreckend passiven Umgang mit Diabetes Typ-2 habe ich ja bereits ein Kapitel in meinem Buch gewidmet. Persönlich verstehe ich bis heute nicht, warum sich Betroffene dafür schämen, zuckerkrank zu sein. Schließlich ist das Annehmen dieser Tatsache auch zugleich der erste Schritt aus der Diabetesfalle. Was mich zum eigentlichen Titel dieses Blog-Artikels bringt, nämlich der völligen Desinformation um die eigene Diabeteserkrankung und die damit verbundene Gefahr, deren Folgen grob zu unterschätzen!

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