Roter Reis

roter ReisAufmerksamen Leserinnen und Lesern meines Blogs wird es nicht entgangen sein, roten Reis habe ich bereits kurz in einem meiner vergangenen Artikeln Platz eingeräumt. Und das nicht ohne Grund, ist er doch nach den von mir favorisierten Mandeln als eine der ganz wenigen Lebensmittel in der Lage, das schlechte LDL-Cholesterin zu senken.

Interessanterweise wird gerade in letzter Zeit auf „einschlägigen“ Portalen vor der Einnahme von rotem Reismehl gewarnt, offensichtlich kann es bei einer Überdosierung zu Nebenwirkungen kommen. Die Plattform “Gute Pillen – Schlechte Pillen“, übrigens ein Gemeinschaftsprojekt von ein paar, meiner Meinung nach etwas zu “einseitig orientierten”, Pharmazeuten und Ärzten in Deutschland, warnt vor den Gefahren einer Wirkstoff-Überdosierung, immerhin beinhalten Extrakte aus rotem Reis den gleichen Wirkstoff wie der rezeptpflichtige Cholesterinsenker Lovastatin, nämlich Monacolin K.

Hört sich gefährlich an, bei näherer Betrachtung erscheinen die Warnungen jedoch beinahe „hysterisch“. Denn zu etwaigen Nebenwirkungen kann es nur durch Überdosierung kommen und offensichtlich vor allem nur dann, wenn neben dem natürlichen „roten Reisextrakt“ auch noch Statine eingenommen werden. Erwähnte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Schäden an Muskeln und Nieren, kennt man eigentlich eher von Statinen, welche bekanntlich unter anderem auch Diabetes begünstigen.

Beim letzten von mir veranstalteten ➡ Ärztekongress in Slowenien berichtete eine anwesende Ärztin, dass sie selbst ihren Patientinnen und Patienten roten Reisextrakt empfohlen hat und offensichtlich wirklich tolle Ergebnisse damit erzielt wurden. Auch mein persönliches LDL-Cholesterin hat noch Verbesserungspotential, daher habe ich vor Kurzem ebenfalls mit der Einnahme von rotem Reisextrakt begonnen. Als Dosierung verwende ich die vom Hersteller empfohlene, nämlich täglich 2 Kapseln a´ 5 mg Monacolin K. Die in den teilweise „reißerischen“ Medienberichten genannten Produkte mit 18 mg Monacolin K /Tablette sind mir nicht untergekommen, und da ich selbstverständlich auch keine Statine einnehme, werde ich mir wohl keine Sorgen vor etwaigen Nebenwirkungen machen müssen.

Tatsächlich Sorgen hingegen dürften sich die Hersteller von Produkten wie dem Cholesterinsenker Lovastatin machen, denn wenn roter Reisextrakt tatsächlich die gleiche Wirkung hat wie Statine… – wer bitte braucht dann noch Statine?

Irgendwie erinnert mich diese kleine „Hetzkampagne“ mancher Medien an die vonseiten des Zuckerriesen Agrana seinerzeit geführte Negativ-Plakataktion gegen Stevia (http://orf.at/stories/2127861/). Auch damals wollte man gerne einen unliebsamen Konkurrenten ausschalten, indem man ihn diskreditierte.

Wie auch immer, ich werde roten Reis nun selbst testen, und mit dem nächsten Blutbefund wissen wir mehr. Ich bin nach diesen Medienberichten erst recht fest davon überzeugt, dass es funktioniert und ich mein LDL Cholesterin tatsächlich reduzieren werde. Selbstverständlich ohne schädliche Nebenwirkungen, auch da bin ich mir sicher. Ganz ohne Statine und mit 10 mg Monacolin K, 2x tgl. je 1 Kapsel a´5 mg, eingenommen nach den Mahlzeiten.

Über das Ergebnis werde ich berichten…

 

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

Kommentare (2)

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    I.B.

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    Mein Cholesterin ist mit ArmoLipid Plus (Nahrungsergänzungsmittel mit Berberin, rotem Hefereis (3mg Monacolin) Policosanol, Folsäure,Coenzym Q10 und Astaxanthin) innerhalb eines Jahres von 235 auf 195 und das LDL von 141 auf 108 gesunken.

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    jana joy

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    Nach einigen Monaten Einnahme von einem Roten-Reis-Präparat (täglich 1 Kapsel a´ 10 mg Monacolin K) gehen meine erhöhten Lipide Richtung Normalwerte. das freut mich sehr, Statine hatte ich wegen der nebenwirkungen verweigert.

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