Die Konjakwurzel

 

Die Knolle der Teufelszunge nennt man Konjakwurzel, und sie stammt ursprünglich aus Südostasien.

Die wenig anspruchsvolle krautige Pflanze ist reich an Glucomannanen, aus dem gemahlenen Wurzelstock gewinnt man das Konjakmehl, über welches ich in diesem Artikel berichten möchte.

Das Spannende am Konjakmehl ist wohl seine enorme Quellwirkung, schließlich kann es in Relation zum eigenen Gewicht die 50-fache Menge an Wasser binden! Die Knollen der Konjakwurzel sind äußerst ballaststoffreich und bestehen zu 75 Prozent aus unverdaulichen Kohlenhydraten. Trotz weniger Kalorien sorgt die Wurzel für ein langes Sättigungsgefühl, weshalb sie auch die Diät- und Fitnessindustrie für sich entdeckt hat.

Die Einsatzmöglichkeiten der Konjakwurzel sind vielfältig, unter anderem als Zugabe in Buttermilch, als Bindemittel oder – und das macht sie für mich persönlich so interessant – als Nudeln! Seitdem ich diese Form der Nudeln für mich entdeckt habe, bin ich schlichtweg begeistert davon. Kognaknudeln lassen sich tatsächlich wie Pasta verwenden und sind ein würdiger Ersatz dafür. Allerdings haben sie einen unwiderstehlichen Vorteil:  Die „Very Low Carb Pasta“ besteht zu 97 Prozent aus Wasser, der Blutzucker steigt kaum in die Höhe und sie sind lange sättigend. 100g der Nudeln haben nur 0,2 g Fett und zwischen 5 und 8 Kalorien.
Zum Vergleich: Herkömmliche Pasta hat auf die gleiche Menge im Schnitt fast 140 Kalorien!

Fazit: Probieren Sie diese diabetikerfreundliche Pasta Variation unbedingt aus, beachten Sie jedoch dabei, dass man durch die enorme Quellwirkung der Konjakwurzel viel trinken sollte! Empfohlen wird laut Literatur eine Mindestmenge von 2 Liter Wasser/ Tag. Aber so viel sollte man ja sowieso mindestens trinken, nicht wahr?:=)

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

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