Jiaogulan, das Unsterblichkeitskraut

JiaogulanDas Kürbisgewächs ist neben Ginseng vor allem in Asien als Pflanze der Hundertjährigen bekannt, und wird aufgrund ihres Reichtums an Antioxidantien als das Anti Aging Mittel schlechthin angepriesen. Das Heilkraut wird unter anderem zur Immunstärkung von Krebspatienten verwendet, aber auch bei Diabetes Typ-2 dürfte es sich als äußerst hilfreich erweisen.

Verschiedene Universitäten in China, die Loma Linda-Universität in Kalifornien, die Ehime-Universität in Japan und die TCM Universität in Shanghai beschäftigten sich mit den hervorragenden nährstoffversorgenden Eigenschaften der Heilpflanze und fanden heraus, dass alle menschlichen Organe davon profitieren. Dafür dürften unter anderem die Saponine der Jiaogulan verantwortlich sein, die aufgrund der sogenannten Hormonsynthese auch für ihre wohltuende Wirkung bekannt sind.

Erst seit Kurzem hat Jiaogulan (sprich „Dschiau-gu-lan“) auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Einzug gehalten, generell wird das Heilkraut gerne bei Erkältung, chronischer Bronchitis, Kreislaufbeschwerden, Krebs, Lebererkrankungen, erhöhten Cholesterinwerten und auch Diabetes eingesetzt.

Schon einmal von Adaptogenen gehört?  Diese sind Natursubstanzen, die den Körper dabei unterstützen, sich an Stresssituationen anzupassen. Jiaogulan gehört dabei zu den „Superadaptogenen“ und ist daher ganz besonders wirksam. Immer öfter wird die Pflanze aber auch als „Sportler-Kraut“, „Frauen-Ginseng“ und „Anti-Aging-Kraut“ bezeichnet. Das liegt nicht zuletzt an den bereits zitierten Saponinen der Heilpflanze, die im Vergleich zu Ginseng in 3x so hoher Konzentration vorliegen.

Im Rahmen einer klinischen Studie*, die in Vietnam durchgeführt wurde, konnte man feststellen, dass Jiaogulan-Tee die Insulinresistenz bei Diabetikern verbesserte.
*Quelle: http://rdo.psu.ac.th/sjstweb/journal/29-Suppl-1/09Pranee_83-93.pdf

Ein Inhaltsstoff von Jiaogulan namens Phanosid erhöhte bei einem Versuch an Ratten* die Glukosetoleranz und regulierte so den Blutzuckerspiegel. Die schwedischen Wissenschaftler erhoffen sich mithilfe dieses relativ neu entdeckten Wirkstoffes Erfolge im Kampf gegen Diabetes.
*Quelle:  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15220351

Eine weitere Studie* aus dem Jahr 2016 an übergewichtigen Ratten konnte nachweisen, dass nicht nur die Glukosetoleranz, sondern auch die Blutfettwerte erheblich sanken, nachdem den Tieren ein Extrakt aus Jiaogulan verabreicht wurde.
*Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17207412

Im Jahr 2010 wurde die Wirkung der Heilpflanze auch anhand einer Untersuchung mit Diabetikern* erfolgreich erprobt, dabei tranken die Studienteilnehmer während eines Zeitraums von 12 Wochen täglich Jiaogulan-Tee, der aus 6 Gramm des Krauts zubereitet wurde. Sowohl die Blutzucker-, wie auch die Insulinsensitivität konnten nachweislich erhöht werden.
*Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20213586

 💡 Der Deutsche Jens Rusch hat das „Unsterblichkeitskraut“ vor allem in Hinblick auf seine Wirksamkeit bei Krebserkrankungen genau analysiert und auf seiner Internetseite Erfahrungsberichte von zahlreichen Anwendern veröffentlicht. Zu Beginn seiner Tätigkeit hatte er noch Tausende Exemplare der Pflanze an von Krebs betroffene Menschen verschenkt, in der Zwischenzeit kann man die Pflanze zur Eigenzucht käuflich bei ihm erwerben: http://www.jiaogulan-rusch.com/www-jiaogulan-rusch-com/shop/.

➡ Buchtipp: “Jiaogulan – Chinas ‘Pflanze der Unsterblichkeit'” von Michael Blumert & Dr. Jialiu Liu (EUR 16.80)

➡ Besuchen Sie uns doch auf einer unserer Diabetes Ade-Mallorca Urlaubswochen: http://www.diabetesade.com/diabetesade-mallorca

 

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

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