Zu Ostern ein ganz besonders faules Ei der Ernährungswissenschaftler

liar people interviewing and hand receiving bribes.

In der bunten Osterbeilage von Österreichs auflagenstärkster Tageszeitung war dieser Tage zum Thema GESUNDHEIT ein beachtenswerter Artikel betreffend Ernährung zu lesen. Während zu Beginn des Artikels noch über wahrheitsgetreue Tatsachen nachzulesen waren, nämlich dass Nahrungsmittel kaum die Blutfettwerte beeinflussen, kam es dann ein wenig später ganz „dick“: Es wird dort allen Ernstes behauptet, dass Essgewohnheiten allein kein erhöhtes Krankheitsrisiko darstellen. WHO Studien werden missverständlich zitiert, und obwohl im Zeitungsartikel darauf hingewiesen wird, dass laut internationaler, aktueller Studien Kristallzucker als klarer Feind Nummer 1 betrachtet wird, „zweifeln“ daran einmal mehr die österreichischen „Experten“.

Es sind wohl die gleichen „Experten“ die uns seit vielen Jahren weismachen wollen, dass Cholesterin aus der Nahrung für schlechte Leberwerte sorgt und gleichfalls eine große Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall darstellt. Jahrzehntelang hat die Lebensmittelindustrie an der darauf folgenden „Light-Hysterie“ gut verdient, Ärzte und Ernährungsspezialisten unterstützten sie dabei mit „Angstmacherei“. Zu guter Letzt verdienten auch die Pharmafirmen ausgezeichnet daran, schließlich wurden zahlreiche Medikamente als Gegenpol zu den „gefährlichen Fetten aus der Nahrung“ auf den Markt gebraucht – wahrlich ein Milliardengeschäft!

So wie man also die letzten Jahrzehnte zu Gunsten der Lebensmittel- und Pharmalobby Ernährungslügen verbreitet hat und Studien negierte, so ignoriert man heute hartnäckig die fatalen Folgen des übertriebenen Zuckerkonsums. Ich muss offen zugeben, soviel Unverfrorenheit habe selbst ich selten erlebt.

An dieser Stelle möchte ich jeden Leser ermuntern, diesen Artikel aufzuheben. Ich möchte jeden Leser ersuchen, sich „Ernährungslügen-Zeitungsartikel“ samt zitierten Ärzten, Diätologen, Forschern und Ernährungswissenschaftler zu archivieren und die Namen dieser Herrschaften zu merken. Es werden exakt die gleichen Wendehälse sein, die in nicht allzu ferner Zeit hektisch „zurückrudern“ und ihre Meinung um 180 Grad ändern werden. Da wird dann plötzlich doch der Zucker ein ganz „Böser“ sein und auch der übertriebene Kohlenhydratkonsum wird kritisch unter die Lupe genommen werden. Diese „Fachleute“ werden dann behaupten, dass es aktuellere Studienergebnisse gibt, die neuere Rückschlüsse zulassen.

Diese Studien gibt es schon längst, sie werden nur leider zu Lasten der Bevölkerung ignoriert und die Folgen des Zuckerkonsums nach wie vor verniedlicht. Den Zusammenhang von zu viel Zucker und Adipositas, Diabetes Typ-2 und weiteren Zivilisationskrankheiten zu leugnen, halte ich persönlich für grob fahrlässig!

Ganz anders liest sich da schon die Geschichte eines meiner Blogleser, der seine Diabeteserkrankung auf ähnliche Art und Weise bezwungen hat, wie es auch mir gelungen ist. Seine vernünftigen Zugang zum Thema Ernährung beschreibt er in beiliegendem PDF, das ich zu lesen nur empfehlen kann. Ich persönlich gratuliere ihm von ganzem Herzen zu seinen tollen Erfolgen. Die Geschichte beschreibt symptomatisch, wie einfach Diabetes OHNE MEDIKAMENTE zu besiegen wäre, wenn man nur nicht den Ratschlägen so mancher sogenannter Fachleute folgt…

GASTARTIKEL – EDGAR HOFER… HIER 

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

Kommentare (3)

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    jutta brunthaler

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    Habe den artikel von edgar hofer gelesen, seit einem jahr lebe ich auch so und meine werte sind excellent. Abgenommen habe ich nur 10 kg und da tut sich nichts. Aber es wird schon weitergehen. Lgr. Jutta

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      Markus Berndt

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      10 kg sind doch eine ganze Menge, vielleicht noch mehr Bewegung dazu?

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    jutta brunthaler

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    Lieber Markus, du sprichst was ich selbst gedacht habe. Soviel Ignoranz verstehe ich nicht, dies gehört schärfstens verurteilt. Lgr. Jutta

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