Diabetes – Ganzheitlich betrachtet

DepressionMittlerweile ist bekannt, dass die Psyche, unser seelisches Wohlbefinden, in einem sehr engen Zusammenhang zu Diabetes steht.

Unser Gemütszustand hat  großen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von Diabetes.

Wissenschaftler fanden heraus, dass Diabetiker gefährdet sind Depressionen, Ess-  und Angststörungen zu entwickeln.

Andersrum konnte ferner festgestellt werden, dass eine Depression verantwortlich für die Entstehung von Diabetes sein kann.

Wir Menschen bestehen aus Körper, Geist und Seele. Es ist erwiesen, dass permanenter negativer Stress Auswirkungen auf unseren Körper hat. Bei Stress werden Hormone ausgeschüttet, die wiederum negative Folgen auf unseren Körper haben können. Die Psycho- Neuro- Endokrino- Immunologie beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele. Psycho steht für die Seele, Neuro befasst sich mit den Nerven, Endo umfasst die Drüsen und den Stoffwechsel, die Immunologie beschäftigt sich mit dem Immunsystem. Ein länger andauernder Wutanfall kann das Immunsystem dermaßen beeinträchtigen, dass es geschwächt ist und der Mensch dadurch anfälliger für Viren und Bakterien ist.

Woran können Sie nun erkennen, ob Sie gefährdet sind?

Im Folgenden stelle ich Ihnen Fragen, die Sie bitte für sich selbst beantworten.

Wenn Sie diese Fragen mehrheitlich mit „Ja“ beantworten, kann es ein Hinweis darauf sein, dass Sie Unterstützung brauchen.

  1. Fühlen Sie sich mit der neuen Lebenssituation (Diagnose Diabetes) überfordert oder alleine?
  2. Bleiben Sie im Vergleich zu früher, öfter zu Hause? Haben Sie eventuell Angst, dass Sie nicht rechtzeitig Unterstützung & Rat erhalten?
  3. Haben Sie Angst, dass Bekannte oder Freunde sich von Ihnen abwenden könnten?
  4. Haben Sie Angst in einem Restaurant zuzugeben, dass Sie bestimmte (stark blutzuckererhöhende) Speisen meiden sollten?
  5. Vermeiden Sie gemeinsame Abendessen mit Bekannten oder Freunden?
  6. Wie geht es Ihnen, wenn Sie die Insulinspritze sehen? Was empfinden Sie, wenn Sie sich selbst den Blutzucker messen? Kam es schon vor, dass Sie Schwindelgefühle haben, oder sogar in Ohnmacht gefallen sind? Passiert Ihnen das öfter?

Da wir eine Einheit aus Körper, Geist und Seele sind, ist unser seelisches Wohlbefinden unheimlich wichtig für uns. Und exakt aus diesem Grund  ist es wichtig für uns, dass wir auch in diesem Bereich Unterstützung suchen, wenn es uns nicht gut geht.

Sie sind nicht alleine. Fangen Sie noch heute an, auch auf ihr seelisches Wohlbefinden zu achten.

Im nächsten Artikel lesen Sie, was Sie für sich tun können, damit es Ihnen besser geht.

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Barbara Jung

Mag. Barbara Jung ist Psychologin aus Wien. Ihre Kernkompetenzen sind u.a. Burn-Out und Stressprävention, ganzheitliches Abnehmen, sowie Mentalcoaching bei Diabetes Typ II. Webseite: www.ihre-beratung.at

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