Cholesterin senken und damit Diabetesgefahr erhöhen – gibt´s denn so was?

Kopf aus Glas mit Tabletten

Ja, offensichtlich gibt es das tatsächlich, obwohl man es kaum für möglich halten sollte. Denn wie eine seit 1993 an der University of Massachusetts/USA laufenden Studie mit über 160.000 Studienteilnehmern bewies, haben Personen, die Statine einnehmen, ein 50 % höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken als jene, die kein Medikament nehmen.

Alleine in Deutschland nehmen Millionen von Menschen tagtäglich exakt jene Statine ein, trotzdem sind Herzerkrankungen immer noch das Gesundheitsproblem Nummer 1 in Deutschland. Cholesterinsenker haben somit das Versprechen der Pharmafirmen nicht gehalten, und tragen nun offensichtlich sogar zu einer signifikanten Erhöhung von Diabeteserkrankungen bei. Trotzdem, man höre und staune, senken Gesundheitsbehörden weiterhin die Werte, ab denen eine cholesterinsenkende Behandlung mit Statinen empfohlen wird. Eine ähnliche Entwicklung übrigens, wie es mit der Herabsetzung des empfohlenen HbA1c Wertes (Langzeitblutzucker) vonstatten geht – warum wohl? Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, wie viele Abermillionen Euro mehr zu verdienen sind, wenn (wie es ja erst vor Kurzem geschehen ist), der empfohlene Grenzwert für den  HbA1c Wert von 6,5 auf 6,0 gesenkt wird? Und WER diese Abermillionen Euro verdient?

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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

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