Alloxan und das weiße Mehl

AlloxanBereits in früheren Artikeln habe ich darauf hingewiesen, dass der Verzehr von weißem Mehl aus vielerlei Gründen der Gesundheit nicht zuträglich ist, ganz im Gegenteil. Vor allem der Weizen ist es, von dem wir besser die Finger lassen sollten, wenn wir gesund bleiben möchten. Doch auch „ernährungsbedingte“ Entzündungen lassen sich durch den Verzicht auf Weißmehl besser vermeiden und auch der Alterungsprozess wird nicht unnötig beschleunigt. Mit Alloxan kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, denn dieser „nette“ Bestandteil des Mehls zerstört zudem die Betazellen in den Langerhans’schen Inseln und begünstigt so die Entstehung von Diabetes.

Handelsübliches Weißmehl ist ernährungsphysiologisch nahezu komplett wertlos, da im Zuge des Herstellungsprozesses, aus Gründen der längeren Haltbarkeit und „schönerem“ Aussehens, fast alle Nährstoffe entfernt werden. Warum also nicht gleich ein Blatt Papier essen? Vermutlich gar kein so schlechter Vergleich, denn auch Papier könnte man mit Alloxan bleichen, einer chemischen Verbindung, welche ursprünglich durch Oxidation von Harnsäure mit Salpetersäure gewonnen wurde.

 ➡ Alloxan wird übrigens auch im Zuge von Versuchen an Ratten und Kaninchen von Wissenschaftlern dazu verwendet, um eine Diabeteserkrankung auszulösen.

 ➡ Nach einer Alloxan-Injektion an den Versuchstieren wurde so bereits innerhalb weniger Minuten eine Schädigung der insulinbildenden Betazellen verursacht! *

*Quelle: https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/zna.1946.1.issue-10/zna-1946-1010/zna-1946-1010.pdf

Drängt sich an dieser Stelle förmlich die Frage auf, worin denn nun der Zusammenhang zu weißem Mehl besteht, nicht wahr? Dazu sei prinzipiell angemerkt, dass oben zitiertes Mehl zu seiner hellen Färbung durch ein Bad im Chlorgas kommt. Doch durch diesen herzlich wenig appetitlichen Vorgang entsteht leider nicht nur die weiße Farbe des Mehls, sondern auch bewusstes Alloxan. *

*Quellen: https://thedailyhealth.co.uk/alloxan-diet-nutrition-diabetes-cancer-environmental-toxins/,
http://www.dailymail.co.uk/health/article-2003622/Is-bread-making-ill-How-2011s-loaves-bad-you.html

Zusammenfassend dürfen wir festhalten, dass das im weißen Mehl vorkommende Alloxan die insulinproduzierenden Betazellen der Pankreas schädigt und dadurch einen Insulinmangel verursacht. Dieser Vorgang mit all seinen fatalen Folgen wird deshalb auch Alloxan-Diabetes genannt.

 💡 Wenn nun ein Brothersteller behauptet, dass „sein“ Mehl sehr wohl diverse Nährstoffe, wie zum Beispiel Mineralstoffe und Vitamine beinhaltet, dann mag das womöglich stimmen. Allerdings sind diese synthetischer Natur und wurden wohl im Nachhinein künstlich hinzugefügt.

Diabetes Ade-Termine im Herbst/Winter 2017:

25.10.2017: Sprechstunde „Diabetes Prävention im Zentrum“, in der Praxis von DDr. Sabine Wiesinger – http://www.diabetesade.com/seminare-workshops

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27.11.2017 – 1.12.2017: Exklusive-Lifestyle Reise nach St. Agatha: http://www.diabetesade.com/urlaube-diabetes-ade/lifestyle-gesundheitstage-in-st-agatha

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Alloxan und das weiße Mehl
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Alloxan und das weiße Mehl
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Das Gift in weißem Mehl
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Markus Berndt

Autor, dipl. Personaltrainer & Ernährungscoach, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung

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